26./28.09.2017 Faire Beschaffung von Kleidung in den Städten Köln und Bonn präsentiert Marie-Luise Lämmle berichtete im voll besetzten Gobelinsaal im Alten Rathaus Bonn von Ihrer Dialogreise nach Bangladesch und der Bedeutung für die Stadt Bonn. Foto: © FEMNETIm Rahmen der Fairen Woche 2017 zeigten die Städte Bonn und Köln sich als Pioniere auf dem Weg zu einer fairen Beschaffung von Kleidung, den Sie mit FEMNET gemeinsam beschreiten – mit Modenschau und Schaufensterpuppe. Details Kategorie: Archiv Veröffentlicht: 24. Oktober 2017 Weiterlesen …
Aktivistin aus Bangladesch empört über H&M-Skandal Kalpona Akter (links) und Mim Akter bei einem Vortrag an der AMD am 18.10.2017 in Berlin. Foto: © FEMNET„Es ist furchtbar von H&M, mühevoll hergestellte Kleidung zu verbrennen“: Aktivistin aus Bangladesch in Deutschland ist entsetzt. Ein neuer Skandal bei H&M kursiert derzeit durch die Medien: Das schwedische Modeunternehmen soll jedes Jahr tonnenweise neue Kleidung verbrennen, haben Journalisten aus Dänemark aufgedeckt. "Die Arbeiterinnen schuften für einen Hungerlohn, 2000 Liter Wasser werden für die Herstellung eines einzigen T-Shirts verbraucht, das dann um die ganze Welt reist, um in Europa verbrannt zu werden?", sagt die Leiterin des Vereins Bangladesh Centre for Worker Solidarity Kalpona Akter aus Bangladesch und ist empört: „Es ist furchtbar, neue Kleidung zu verbrennen, die die Näherinnen in Bangladesch unter Mühen und schlimmen Arbeitsbedingungen hergestellt haben", erklärt die Aktivistin, die derzeit mit der Gewerkschafterin Mim Akter auf Einladung der Frauenrechtsorganisation FEMNET auf Deutschlandtour unterwegs ist, um genau über diese Arbeitsbedingungen zu sprechen. Details Kategorie: 2017 Veröffentlicht: 20. Oktober 2017 Weiterlesen …
Weltmädchentag: Ein Mädchen arbeitet sich zu Tode – eine Initiative des Textilbündnisses kämpft dagegen Sie war gerade einmal 14 Jahre alt. Und sie starb an Überarbeitung. Im indischen Chennai wollte das Mädchen N. Kaliyarasi, das in einer Spinnerei für große internationale Marken arbeitete, unbedingt den Bonus von rund 40 Dollar erreichen. Denn der magere Lohn von 3,50 Dollar reicht nicht zum Leben. Aber sie überforderte sich und starb. Hier wurde eindeutig die betriebliche Sorgfaltspflicht verletzt. In der Spinnerei gab es noch nicht einmal eine Krankenschwester, obwohl diese für Betriebe mit 200 Menschen vorgeschrieben ist. Details Kategorie: 2017 Veröffentlicht: 11. Oktober 2017 Weiterlesen …
Textilbündnis braucht gesetzliche Unterstützung: Nur wenige Unternehmen veröffentlichen ihre Roadmaps 2017 Spinnerei in Chittagong, Bangladesch. Foto: © Gisela Burckhardt, FEMNETPressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent. Umso mehr begrüßt es die Zivilgesellschaft im Textilbündnis, dass insgesamt 40 Mitglieder (darunter die Bundesregierung, zwei Gewerkschaften, 12 NGOs, 4 Standardorganisationen, 2 Verbände sowie 19 Unternehmen) ihre Roadmap bereits in diesem Jahr veröffentlicht haben. Details Kategorie: Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Veröffentlicht: 21. September 2017 Weiterlesen …
Textilbündnis braucht gesetzliche Unterstützung: Nur wenige Unternehmen veröffentlichen ihre Roadmaps 2017 Spinnerei in Chittagong, Bangladesch. Foto: © Gisela Burckhardt, FEMNETPressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent. Umso mehr begrüßt es die Zivilgesellschaft im Textilbündnis, dass insgesamt 40 Mitglieder (darunter die Bundesregierung, zwei Gewerkschaften, 12 NGOs, 4 Standardorganisationen, 2 Verbände sowie 19 Unternehmen) ihre Roadmap bereits in diesem Jahr veröffentlicht haben. Details Kategorie: Bündnis für nachhaltige Textilien Veröffentlicht: 21. September 2017 Weiterlesen …
„Wie gelingt Faire öffentliche Textilbeschaffung?“ – Teil 2 der Intensivschulung durchgeführt Komplexe Themen, konzentrierte Gesichter: Wie öko-fair beschaffen, bei einer Marktsituation mit bestehenden Gütezeichen und ohne? Foto: © FEMNETDie zweite Intensivschulung von FEMNET zum Thema „Faire öffentliche Textilbeschaffung“ fand am 29. und 30. September 2017 in Köln statt. 22 Teilnehmende diskutierten Fragen rund um Vergaberecht und die textile Wertschöpfungskette. Sie alle wollen in ihren Kommunen und darüber hinaus bewirken, dass Steuergelder nur für den Einkauf von Bekleidung ohne Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden. Details Kategorie: Archiv Veröffentlicht: 20. September 2017 Weiterlesen …
„Fair muss nicht teuer sein“ - Podiumsdiskussion in Bonn 12.09.2017: Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion in der VHS Bonn. V.l.n.r.: Arnulf Marquardt-Kuron (Amt für Wirtschaftsförderung Bonn), Gesa Maschkowski (Bonn im Wandel), Dr. Gisela Burckhardt (FEMNET), Wolfgang Krogmann (Primark), Adalbert von der Osten (Einzelhandelsverband Bonn). Foto: © FEMNET Bonn. Zwei Jahre vor Eröffnung des Maximiliancenters in Bonn hat sich der Deutschland‐Chef von Primark Wolfgang Krogmann der kritischen Öffentlichkeit im Rahmen einer VHS-Veranstaltung gestellt. Gisela Burckhardt, Geschäftsführender Vorstand von FEMNET, diskutierte mit ihm und bemängelte, dass sich nach dem Gebäudeeinsturz von Rana Plaza in Bangladesch fast nichts geändert hätte. „Die überwiegend weiblichen Beschäftigten müssen nach wie vor Überstunden von bis zu 14 Stunden leisten, sie werden beschimpft, gedemütigt und daran gehindert, sich Gewerkschaften anzuschließen. Die Löhne wurden seit drei Jahren nicht erhöht, der Mindestlohn liegt bei 60 Euro im Monat. Primark ist nicht schlechter als andere Marken, aber die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in vielen asiatischen Ländern kann man ändern“, so Burckhardt auf dem Podium. Krogmann verwies auf umfangreiche Auditierungen (Kontrollen) in den Produktionsstätten. Burckhardt betonte jedoch, dass Audits allein keine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Millionen von Textilarbeiterinnen brächten, da dabei nicht die wahren Arbeitsbedingungen in den Fabriken zutage kämen. Details Kategorie: 2017 Veröffentlicht: 12. September 2017 Weiterlesen …
Fünf Jahre nach dem Ali Enterprise-Brand stellen Fabriken in Pakistan weiterhin Todesfallen dar Nasra Bibi verlor ihren Sohn bei dem Brand. Foto: © Amar Guriro Berlin. Am fünften Jahrestag des tödlichen Brands in der Ali Enterprise Fabrik gedenkt die Kampagne für Saubere Kleidung den 250 Opfern. Die Bilanz der CCC nach fünf Jahren ist finster: Durch fehlende Sicherheitsinspektionen sind tausende pakistanische Textilarbeiter*innen täglich dem Risiko ausgesetzt, sich zu verletzen oder gar zu sterben. Der Ali Enterprise Fabrikbrand verdeutlichte, dass Zertifizierungssystemevöllig inadäquat sind, um Sicherheitsmängel zu identifizieren und zu beheben. Nur wenige Wochen vor dem Brand hatte die Fabrik ein SA8000-Zertifikat von der privaten Auditfirma RINA erhalten, bei dem auch Sicherheitsmängel überprüft werden. Details Kategorie: Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) Veröffentlicht: 11. September 2017 Weiterlesen …
Bangladesch-Besuch zeigt Wege für faire öffentliche Beschaffung Bangladesch und faire öffentliche Beschaffung - reges Interesse bei der Veranstaltung im Weltladen Bonn. Foto: © FEMNETVon ihrer Dialogreise nach Bangladesch brachte unsere Mitarbeiterin Marie-Luise Lämmle zahlreiche Erfahrungen und Bilder mit, die zeigen: Ein fairer Einkauf von Bekleidung ist bitter nötig und möglich – auch für die öffentliche Hand. Im August hielt sie gleich zwei Vorträge in Bonn. Download des ausführlichen Reiseberichts (PDF-Datei) Details Kategorie: Archiv Veröffentlicht: 09. September 2017 Weiterlesen …
17.- 27.10.2017: Rundreise: Starke Frauen aus Bangladesch – Für eine gerechtere Modeindustrie! Berlin – Hannover – Bonn – Köln – Düsseldorf - Mönchengladbach Die Löhne in Bangladeschs Bekleidungsindustrie gehören zu den niedrigsten auf der ganzen Welt. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal und es kommt immer wieder zu Unfällen mit vielen Toten und Verletzten wie beim Einsturz von Rana Plaza 2013, als über 1100 Arbeiter*innen starben. Als im Dezember 2016 in der Textilregion Ashulia in Bangladesch Tausende Arbeiter*innen für einen höheren Mindestlohn streikten, schlugen Fabrikbesitzer und Regierung unbarmherzig zurück, um die Arbeiter*innen und Gewerkschaften einzuschüchtern. 600 Arbeiter*innen und Gewerkschafter*innen wurden angeklagt, 1600 wurden gefeuert, 26 wurden inhaftiert. FEMNET e.V. veranstaltet gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung vom 17. bis 27. Oktober 2017 eine Veranstaltungsrundreise. Knapp ein Jahr nach der brutalen Niederschlagung der Proteste berichten Aktivistinnen aus Bangladesch über den Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Bezahlung. Details Kategorie: Nachrichten aus Bangladesch Veröffentlicht: 01. August 2017 Weiterlesen …
Jubiläum, Hungerstreik, Nobelpreisträger: Die Arbeit von NGWF in Bangladesch: NGWF ruft zu Solidarität mit Arbeiter*innen auf Der Juli war turbulent bei FEMNETs Partnerorganisation in Bangladesch, der National Garment Workers Federation (NGWF): Am 22. Juli 2017 feierte die Gewerkschaft ihren 34. Jahrestag. Zu diesem Anlass haben Mitglieder und Gäste die Errungenschaften der Gewerkschaft sowie die Entwicklungen in der bangladeschischen Bekleidungsindustrie der letzten drei Jahrzehnte Revue passieren lassen. Details Kategorie: Nachrichten aus Bangladesch Veröffentlicht: 01. August 2017 Weiterlesen …
FEMNET veröffentlicht 'Roadmap' im Rahmen des Textilbündnisses Als ein Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien hat FEMNET einen Maßnahmenkatalog (Roadmap) veröffentlicht. Für das Jahr 2017 haben sich Bündnismitglieder mehr als 1.500 Maßnahmen vorgenommen, die im Rahmen der vom Bündnis vorgegebenen Ziele zu konkreten Verbesserungen führen werden. Sie beziehen sich auf Themen wie existenzsichernde Löhne, die Bekämpfung von Kinderarbeit, die Vermeidung gesundheitsschädlicher Chemikalien oder auch die nachhaltige Wassernutzung im Baumwollanbau. Download der FEMNET-Roadmap (PDF-Datei) Details Kategorie: Bündnis für nachhaltige Textilien Veröffentlicht: 01. August 2017