FEMNET-Factsheet: Klimaschäden durch die Bekleidungsindustrie Die Bekleidungsindustrie produziert 8% aller Treibhausgase – mehr als der weltweite Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Trotzdem spielt Kleidung in der bisherigen Klimadebatte kaum eine Rolle. Das Factsheet identifiziert die Produktionsschritte, die für die größten Emissionen verantwortlich sind, und stellt alternative Materialien und Konsummuster vor. Da fast ein Drittel des CO2-Emmissionen während der Nutzung der Kleidung entsteht, können wir unseren textilen Fußabdruck durch schon kleine Verhaltensänderungen positiv beeinflussen. Herausgeber*in/Autor*in: FEMNET e.V., Bonn; Autor*in: Nora Rütten, Marijke Mulder Medienart: Hintergrundinformation Erscheinungsjahr: 2020 Mehr Details
Risikobewertung: Baumwolle Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beschreibt in ihren „Leitsätzen für multinationale Unternehmen“ unternehmerische Sorgfaltspflichten multinationaler Unternehmen. Ein wesentlicher Teil dieser unternehmerischen Sorgfaltspflicht besteht darin, zu erkennen und zu wissen, welche Risiken und potenziellen Schäden von ihrer Geschäftstätigkeit ausgehen. Dieser Grundsatz wurde auch in den Zielen des Bündnisses für nachhaltige Textilien aufgegriffen. Im Hinblick auf die Herstellung von Baumwolle hat das Textilbündnis kritische Punkte für eine nachhaltige Produktion identifiziert: zum einen Kinder- und Zwangsarbeit sowie Gesundheits- und Sicherheitsrisiken und zum anderen Boden-, Schädlings- und Wasserprobleme. Herausgeber*in/Autor*in: Bündnis für nachhaltige Textilien, Bonn; Redaktion: Sekretariat Bündnis für nachhaltige Textilien Medienart: Hintergrundinformation Erscheinungsjahr: 2019 Mehr Details
Bündnisinitiative Tamil Nadu. Systemische Verbesserungen von Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Tamil Nadu Tamil Nadu ist das Zentrum der Garnproduktion, in dieser Region befinden sich ca. 2.000 Spinnereien. Die Textilindustrie Tamil Nadus ist häufig durch Verletzungen der Grundrechte der Arbeiter_innen entlang der gesamten Lieferkette gekennzeichnet. Für ausländische Produzent_innen und Markenunternehmen gestaltet sich vor allem der Einfluss auf die tieferen Produktionsstufen – wie die Spinnereien – schwierig. Dort besteht in der Regel wenig Transparenz und es ergeben sich große Herausforderungen im Hinblick auf Sozialstandards und Arbeitsbedingungen: Ausbeutung durch Pauschalverträge, Löhne unterhalb des offiziellen Mindestlohns, exzessive Überstunden, Unterdrückung von Gewerkschaften, mangelnde Vereinigungsfreiheit und geschlechtsspezifische Gewalt stellen Gefahren für die lokalen Arbeiter_innen dar. Zumeist mangelt es nicht an entsprechenden Gesetzen und Vorschriften, sondern an deren Einhaltung und Durchsetzung. Außerdem erweisen sich das mangelnde Wissen der Arbeiter_innen über ihre Rechte und das fehlende Bewusstsein für Verstöße auf Seiten des Managements als ein Problem. Das Ziel der Bündnisinitiative ist die systemische Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie im südindischen Tamil Nadu. Herausgeber*in/Autor*in: Bündnis für nachhaltige Textilien, Bonn; Redaktion: Sekretariat Bündnis für nachhaltige Textilien Medienart: Hintergrundinformation Erscheinungsjahr: 2020 Mehr Details
Fast Fashion: Theory and Evidence from Portuguese Textile and Clothing Firms The authors study how firms respond to import competition by increasing the speed of trade. We use data on all Portuguese textile and clothing exporters’ monthly transactions and exploit the exogenous increase in competition following the removal of Multi-Fibre Arrangement (MFA) quotas on Chinese exports. The removal of quotas is associated with an increase in the price and frequency of export transactions and with a reduction in average distance of firms’ exports. We rationalize our findings with a heterogeneous-firm model of exporting where firms decide which markets to serve as well as the frequency of transactions and the quality of exported products in each market. In response to low-wage competition, the more productive firms increase exports of high-quality products to nearby markets, while the less productive firms drop out from distant and low-income markets. These changes in export patterns imply that advanced economies become more specialized in “fast-fashion” — exporting higher quality products to closer markets at higher frequency. Herausgeber*in/Autor*in: Munich Society for the Promotion of Economic Research - CESifo, München; Autor*in: Fernandes, Ana P.; Tang, Heiwai Medienart: Hintergrundinformation Erscheinungsjahr: 2020 Mehr Details
Open Mind. Ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen in NRW Die Aufsatzsammlung beschreibt Inhalte, Kooperationen, Gelingensvoraussetzungen und praktische Umsetzung des Projektes OpenMind. Das Projekt OpenMind versteht sich als Angebot der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft für Hochschulen. Ziel ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Lehre und die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements von Studierenden. Diese Kooperation zwischen dem Eine Welt Netz NRW und Universitäten sowie Fachhochschulen ist im Wintersemester 2017/18 gestartet. Die Publikation soll den Stand der Umsetzung von OpenMind einem breiteren (Fach-)Publikum zugänglich zu machen sowie Nachahmer_innen animieren, auf den Ansätzen aufzubauen. Herausgeber*in/Autor*in: Eine Welt Netz NRW e.V., Düsseldorf; Autor*in: Köksal, Deniz; Strähle, Jochen; Müller, Martin; Redaktion: Fritz, Stéphanie; Jansen, Nadine; Kreutz, Berit; van Ledden, Sebastian Medienart: Hintergrundinformation Erscheinungsjahr: 2019 Mehr Details